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Neapolitanische Salami-Pizza mit knusprigem, geflecktem Rand

Themenwelt Pizzaofen & Pizza · aktualisiert am 26.09.2026

Pizzaofen für draußen: Die besten Modelle im Vergleich

Knuspriger Rand, luftiger Teig, Leopardenflecken auf der Kruste: Das schafft kein Backofen in der Küche, denn der kommt nur auf 250 bis 300 °C. Ein Outdoor-Pizzaofen erreicht 450 bis 500 °C und backt eine Pizza in 60 bis 90 Sekunden. Wir zeigen dir, welche Modelle sich lohnen und worauf du beim Kauf achten solltest.

  • 8 Modelle verglichen
  • Unabhängig & transparent
  • 6 Min. Lesezeit

„Pepperoni pizza cooked in a wood fire brick oven.“ von ChrisEdwardsCE · CC0 1.0

Kurz & knapp

Das Wichtigste in Kürze

  • Für die meisten ist ein Gas-Pizzaofen die beste Wahl: schnell heiß, einfach zu regeln.
  • 16 Zoll Backfläche lohnt sich, wenn du oft für vier oder mehr Personen backst.
  • Ein Drehteller (rotierender Stein) macht vor allem Einsteigern das Leben leichter.
  • Auf dem Balkon ist ein Elektro-Pizzaofen meist die sorgenfreie Lösung.
  • Wichtiger als die Maximaltemperatur: gute Isolierung und gleichmäßige Hitze.

Unsere Empfehlungen

Diese Modelle empfehlen wir

Je nach Budget und Anspruch passt ein anderes Modell. Diese drei decken die häufigsten Wünsche ab, alle weiteren findest du im Vergleich darunter.

Bester Allrounder

Ooni Koda 16

Großer Gasofen für 16-Zoll-Pizzen, einfache Bedienung

  • BrennstoffGas (Propan/Butan)
  • Pizzagrößebis 16" (40 cm)
  • Max. Temperaturca. 500 °C
Preis-Tipp

Cozze 13" Gas-Pizzaofen

Günstiger Einstieg in die Welt der Steinofenpizza

  • BrennstoffGas
  • Pizzagrößebis 13" (34 cm)
  • Max. Temperaturca. 450 °C
Premium-Wahl

Witt Etna Rotante 16"

Rotierender Pizzastein - nie wieder Pizza drehen

  • BrennstoffGas
  • Pizzagrößebis 16" (Ø 40,5 cm)
  • Max. Temperaturca. 500 °C

Auf einen Blick

Vergleichstabelle: Outdoor-Pizzaöfen

Die wichtigsten Eckdaten laut Hersteller im direkten Vergleich.

ModellBrennstoffPizzagrößeMax. TemperaturGewichtBesonderheitPreisklasseLink
Ooni Koda 16Bester Allrounder Gas (Propan/Butan)bis 16" (40 cm)ca. 500 °Cca. 18 kgL-förmiger BrennerMittelklasse Ansehen
Cozze 13" Gas-PizzaofenPreis-Tipp Gasbis 13" (34 cm)ca. 450 °Cca. 13,5 kgThermometer, U-BrennerEinsteiger Ansehen
Gozney RoccboxKompakt & robust Gas (Holzbrenner optional)bis 12" (30 cm)ca. 500 °Cca. 20 kgSafe-Touch-SilikonhülleMittelklasse Ansehen
Witt Etna Rotante 16"Premium Gasbis 16" (Ø 40,5 cm)ca. 500 °Cca. 29,8 kgRotierender Stein, doppelte IsolierungPremium Ansehen
Cozze 13" mit rotierendem SteinKomfort-Tipp Gasbis 13" (Ø 34 cm)ca. 500 °Cca. 22 kgRotierender Stein, DigitalthermometerMittelklasse Ansehen
Ooni Karu 12Für Holz-Fans Holz/Holzkohle (Gas optional)bis 12" (30 cm)ca. 500 °Cca. 12 kgMulti-Fuel, klappbare BeineMittelklasse Ansehen
Ooni Volt 12Für Balkon & Küche Strom (230 V)bis 12" (30 cm)ca. 450 °Cca. 17 kgIndoor geeignet, kein Gas/RauchPremium Ansehen
Gozney Arc XLDesign & Größe Gasbis 16" (40 cm)ca. 500 °C-Seitenbrenner, starke IsolierungPremium Ansehen

Unsere Auswahl

Die Empfehlungen im Detail

1
Bester Allrounder

Ooni Koda 16

Großer Gasofen für 16-Zoll-Pizzen, einfache Bedienung

Der Koda 16 ist seit Jahren einer der beliebtesten Gas-Pizzaöfen - aus gutem Grund. Er ist per Drehregler startklar, erreicht in rund 20 Minuten Backtemperatur und bietet mit seinem 16-Zoll-Stein genug Platz für große Pizzen, Flammkuchen oder Brot. Der L-förmige Brenner an der Rückseite und einer Seite sorgt für eine gleichmäßigere Hitze als ein einfacher Rückbrenner, sodass du die Pizza seltener drehen musst.

Einen Deckel oder eine Tür hat der Ofen nicht, und der Gasschlauch mit Druckminderer muss je nach Land passend gewählt werden. Wer vor allem regelmäßig und unkompliziert Pizza für Familie und Freunde backen möchte, macht mit dem Koda 16 wenig falsch.

Stärken

  • Große Backfläche für 16-Zoll-Pizzen
  • Schnell heiß, einfache Temperaturregelung per Drehknopf
  • Gleichmäßigere Hitze dank L-Brenner
  • Große Community mit vielen Rezepten und Zubehör

Schwächen

  • Mit ca. 18 kg nur bedingt mobil
  • Außenhülle wird sehr heiß
  • Kein Holzbetrieb möglich

Passt zu dir, wenn du häufig für mehrere Personen backst und ein unkompliziertes Gasgerät möchtest.

2
Preis-Tipp

Cozze 13" Gas-Pizzaofen

Günstiger Einstieg in die Welt der Steinofenpizza

Die dänische Marke Cozze hat sich mit preiswerten Gas-Pizzaöfen einen Namen gemacht. Das 13-Zoll-Modell mit U-förmigem Edelstahlbrenner bringt die Hitze von drei Seiten an die Pizza und erreicht laut Hersteller rund 450 °C - genug für eine echte neapolitanische Pizza in etwa 90 Sekunden.

Verarbeitung und Isolierung reichen nicht ganz an die teureren Marken heran, dafür kostet der Ofen oft nur einen Bruchteil. Ideal, wenn du erst einmal ausprobieren willst, ob dir das Pizzabacken im Freien Spaß macht.

Stärken

  • Sehr günstiger Einstieg
  • Hitze von drei Seiten dank U-Brenner
  • Vergleichsweise leicht
  • Integriertes Thermometer

Schwächen

  • Einfachere Verarbeitung als Premiummarken
  • Maximal 13-Zoll-Pizzen
  • Weniger gut isoliert, verbraucht dadurch mehr Gas

Passt zu dir, wenn du mit kleinem Budget einsteigen willst.

3
Kompakt & robust

Gozney Roccbox

Gut isolierter Kompaktofen mit Silikon-Schutzhülle

Die Roccbox war einer der ersten Pizzaöfen, die Restaurant-Technik in ein tragbares Gerät gebracht haben. Ihr größter Vorteil ist die dicke Isolierung: Der Innenraum hält die Hitze sehr gut, und die Silikonhülle außen bleibt so kühl, dass du dich nicht so leicht verbrennst. Das ist besonders mit Kindern im Garten ein Plus.

Mit einem optional erhältlichen Holzbrenner kannst du auch mit Holz backen. Die Backfläche ist mit 12 Zoll allerdings eher klein, und die niedrige Öffnung erfordert beim Einschießen etwas Übung.

Stärken

  • Sehr gute Isolierung, stabile Temperatur
  • Außenhülle bleibt vergleichsweise kühl
  • Optional mit Holz nutzbar
  • Klappbare Beine, gut transportabel

Schwächen

  • Nur 12-Zoll-Pizzen
  • Recht schwer für die Größe
  • Holzbrenner kostet extra
4
Premium

Witt Etna Rotante 16"

Rotierender Pizzastein - nie wieder Pizza drehen

Die größte Hürde beim Pizzabacken mit 500 °C ist das Drehen: Wer die Pizza nicht rechtzeitig dreht, verbrennt eine Seite. Der Witt Etna Rotante nimmt dir das ab - sein Pizzastein dreht sich automatisch, die Pizza backt rundum gleichmäßig. Das macht ihn zum vielleicht einsteigerfreundlichsten Gerät im Vergleich, obwohl er preislich in der Oberklasse spielt.

Der Ofen ist doppelt isoliert und hat einen zusätzlichen Booster-Brenner. Mit fast 30 kg ist er allerdings eher ein Gerät für den festen Platz auf der Terrasse als für den Campingausflug.

Stärken

  • Automatisch rotierender Stein, sehr gleichmäßige Ergebnisse
  • Große 16-Zoll-Backfläche
  • Hochwertige, doppelt isolierte Bauweise

Schwächen

  • Hoher Preis
  • Schwer, kaum transportabel
  • Drehmechanik benötigt Strom bzw. Batterien

Passt zu dir, wenn du Wert auf Komfort legst und gleichmäßige Ergebnisse ohne Übung willst.

5
Komfort-Tipp

Cozze 13" mit rotierendem Stein

Drehstein-Komfort zum Mittelklassepreis

Du willst den Komfort eines rotierenden Steins, aber nicht den Preis eines Premium-Ofens zahlen? Dann ist das Rotations-Modell von Cozze einen Blick wert. Der Stein dreht sich während des Backens, sodass du die Pizza nicht mit der Schaufel wenden musst.

Die Backfläche ist mit 13 Zoll kleiner als beim Witt Etna, und die Verarbeitung ist etwas einfacher. Für Familien, die unkompliziert Pizza backen möchten, ist das Modell ein guter Kompromiss.

Stärken

  • Rotierender Stein zum fairen Preis
  • Bis ca. 500 °C
  • Digitales Thermometer

Schwächen

  • Nur 13-Zoll-Pizzen
  • Mechanik braucht Batterie bzw. Strom
6
Für Holz-Fans

Ooni Karu 12

Echtes Holzfeuer-Aroma, optional auch mit Gas

Für viele gehört zum Pizzabacken das Knistern von Holz einfach dazu. Der Karu 12 wird mit Holzscheiten oder Holzkohle befeuert; mit einem separat erhältlichen Gasbrenner lässt er sich auf Gasbetrieb umrüsten. Mit rund 12 kg ist er einer der leichtesten Öfen im Vergleich und damit gut für Camping oder Ferienhaus geeignet.

Holzbetrieb bedeutet aber auch mehr Aufwand: Du musst regelmäßig nachlegen, und die Temperatur schwankt stärker als beim Gasofen. Auf dem Balkon ist Holzfeuer zudem meist keine gute Idee (siehe unseren Ratgeber zum Balkon).

Stärken

  • Authentisches Holzfeuer-Erlebnis
  • Leicht und transportabel
  • Auf Gas umrüstbar (Zubehör)

Schwächen

  • Mehr Aufwand beim Heizen und Nachlegen
  • Rauchentwicklung, nicht für jeden Standort geeignet
  • Nur 12-Zoll-Pizzen
7
Für Balkon & Küche

Ooni Volt 12

Elektrischer Pizzaofen für drinnen und draußen

Nicht jeder hat einen Garten, und auf vielen Balkonen sind offene Flammen verboten. Der Volt 12 löst dieses Problem: Er arbeitet rein elektrisch, braucht nur eine Steckdose und kann sogar in der Küche stehen. Mit bis zu rund 450 °C kommt er deutlich höher als jeder Haushaltsbackofen, und über getrennt regelbare Heizelemente oben und unten lässt sich das Ergebnis fein abstimmen.

Ganz an die Spitzentemperatur der Gasöfen kommt er nicht heran, und der Preis ist hoch. Für Mieter ohne Garten ist er aber oft die einzige wirklich sorgenfreie Lösung.

Stärken

  • Drinnen und draußen nutzbar
  • Kein Rauch, kein Gas - ideal für den Balkon
  • Ober- und Unterhitze getrennt regelbar

Schwächen

  • Hoher Anschaffungspreis
  • Etwas geringere Maximaltemperatur als Gasöfen
  • Nur 12-Zoll-Pizzen

Passt zu dir, wenn du keinen Garten hast oder Flammen auf dem Balkon nicht erlaubt sind.

8
Design & Größe

Gozney Arc XL

Großer, gut isolierter Gasofen mit seitlicher Flamme

Der Arc XL ist Gozneys Antwort auf den Wunsch nach mehr Backfläche bei gleichzeitig hoher Isolierung. Der seitlich angeordnete Brenner erzeugt eine rollende Flamme über die Decke des Ofens; das Innere bleibt dadurch sehr gleichmäßig heiß. Viele Tester loben die einfache Bedienung und das hochwertige Design.

Der Ofen ist ein Premiumprodukt mit entsprechendem Preis. Wer ohnehin 16-Zoll-Pizzen backen will und Wert auf Optik und Verarbeitung legt, findet hier eine starke Alternative zum Ooni Koda 16.

Stärken

  • Sehr gleichmäßige Hitze dank Seitenbrenner
  • Große Backfläche
  • Hochwertige Verarbeitung und Design

Schwächen

  • Hoher Preis
  • Nur Gasbetrieb

Das brauchst du noch

Sinnvolles Zubehör

UnverzichtbarPerforierter PizzaschieberGelochte Schieber lassen überschüssiges Mehl durchfallen - weniger Verbranntes auf dem Stein. Bei Amazon ansehen
Für Gas- & HolzöfenKleiner DrehschieberZum Drehen der Pizza im Ofen - bei Öfen ohne rotierenden Stein ein Muss. Bei Amazon ansehen
Temperatur im GriffInfrarot-ThermometerMisst die Temperatur des Pizzasteins - der wichtigste Wert für eine perfekte Pizza. Bei Amazon ansehen
Für den TeigPizzamehl Tipo 00Fein gemahlenes, proteinreiches Mehl für elastischen, luftigen Pizzateig. Bei Amazon ansehen
SchutzWetterfeste AbdeckhaubeSchützt den Ofen draußen vor Regen, Staub und Blütenpollen. Bei Amazon ansehen

Kaufberatung: So findest du den richtigen Pizzaofen

Bevor du dich für ein Modell entscheidest, lohnt es sich, fünf Fragen zu klären. Sie entscheiden mehr über deine Zufriedenheit als jedes einzelne Datenblatt.

1. Gas, Holz oder Strom?

Brennstoff Vorteile Nachteile Ideal für
Gas Schnell heiß, Temperatur präzise regelbar, kaum Rauch Gasflasche nötig, weniger "Lagerfeuer-Feeling" Die meisten Hobbybäcker
Holz/Holzkohle Authentisches Aroma, Erlebnis Nachlegen nötig, Rauch, schwankende Temperatur Puristen, großer Garten
Multi-Fuel Flexibel zwischen Holz und Gas Umrüsten kostet Zeit, Zubehör extra Wer beides ausprobieren will
Elektro Balkon- und indoorfähig, kein Rauch Teurer, etwas geringere Spitzentemperatur Mieter, Wohnungen ohne Garten

Unsere Empfehlung: Für die meisten ist ein Gasofen die beste Wahl. Er ist in etwa 20 Minuten startklar, die Temperatur lässt sich wie am Herd regeln, und die Ergebnisse sind reproduzierbar. Mehr dazu in unserem Ratgeber Gas, Holz oder Elektro?.

2. Welche Pizzagröße brauchst du?

12- und 13-Zoll-Öfen (30-34 cm) reichen für klassische neapolitanische Pizzen, wie du sie aus der Pizzeria kennst. Ein 16-Zoll-Ofen (40 cm) bietet deutlich mehr Spielraum: Du kannst größere Familienpizzen backen, und vor allem hast du beim Drehen mehr Platz, sodass der Rand seltener an die heiße Rückwand kommt. Wer regelmäßig für vier und mehr Personen backt, sollte zu 16 Zoll greifen.

Selbstgebauter Lehm-Pizzaofen im Garten
Ob gemauerter Lehmofen oder mobiler Gasofen: Draußen braucht jeder Pizzaofen einen festen, hitzebeständigen Platz.„Pizza oven at Whistlewood Common 2“ von Victuallers · CC BY 4.0 · zugeschnitten

3. Wie wichtig ist Mobilität?

Pizzaöfen wiegen zwischen rund 12 und 30 kg. Willst du den Ofen mit zum Camping oder in den Schrebergarten nehmen, sind leichte Modelle wie der Ooni Karu 12 oder kompakte Gasöfen die bessere Wahl. Steht der Ofen dauerhaft auf der Terrasse, darf er ruhig schwerer und dafür besser isoliert sein.

4. Isolierung und Hitzeverteilung

Der eigentliche Unterschied zwischen günstigen und teuren Öfen liegt oft nicht in der Maximaltemperatur - fast alle schaffen 450 bis 500 °C. Entscheidend ist, wie gleichmäßig die Hitze verteilt wird und wie schnell sich der Stein nach einer Pizza wieder aufheizt ("Recovery"). Gut isolierte Öfen brauchen weniger Gas, bleiben außen kühler und backen Pizza um Pizza gleichmäßig.

5. Drehen oder drehen lassen?

Bei 500 °C backt eine Pizza in 60 bis 90 Sekunden. Dabei muss sie alle 15 bis 20 Sekunden gedreht werden, weil die Seite zur Flamme schneller bräunt. Das erfordert etwas Übung und einen kleinen Drehschieber. Öfen mit rotierendem Stein wie der Witt Etna Rotante 16" nehmen dir das ab - ein echter Komfortgewinn gerade für Einsteiger.

Zubehör, das du wirklich brauchst

Pizza wird mit einem Pizzaschieber in einen Steinofen geschoben
Mit einem Pizzaschieber gleitet die Pizza direkt auf den heißen Stein.„Newnham Park Pizza & Beer Event“ von Locus Research · CC BY 2.0 · zugeschnitten
  • Pizzaschieber zum Einschießen - am besten perforiert, damit überschüssiges Mehl abfällt.
  • Kleiner Drehschieber zum Wenden der Pizza (bei Öfen ohne Drehstein).
  • Infrarot-Thermometer: Die Lufttemperatur sagt wenig aus - entscheidend ist, wie heiß der Stein ist. Ideal für neapolitanische Pizza sind etwa 400 bis 450 °C auf dem Stein.
  • Abdeckhaube, wenn der Ofen draußen steht.

Sicherheit: Darauf solltest du achten

  • Stelle den Ofen auf eine stabile, nicht brennbare Unterlage (Stein, Metall), nie direkt auf einen Holz- oder Kunststofftisch.
  • Halte Abstand zu Hauswänden, Sonnenschirmen und Pflanzen, besonders bei Holzbetrieb.
  • Prüfe bei Gasöfen den Schlauch regelmäßig auf Risse und die Verbindungen mit Lecksuchspray.
  • Die Außenhülle vieler Öfen wird sehr heiß - Kinder und Haustiere fernhalten.

FAQ

Häufige Fragen

Wie heiß wird ein Outdoor-Pizzaofen?

Die meisten Gas- und Holzpizzaöfen erreichen laut Herstellern 450 bis 500 °C Lufttemperatur. Der Pizzastein selbst liegt typischerweise bei 400 bis 450 °C. Zum Vergleich: Ein normaler Küchenbackofen schafft meist nur 250 bis 300 °C.

Welcher Pizzaofen ist der beste für Anfänger?

Für Anfänger empfehlen wir einen Gasofen, weil sich die Temperatur einfach regeln lässt. Besonders einsteigerfreundlich sind Öfen mit rotierendem Stein wie der Witt Etna Rotante 16" oder der Cozze 13" mit rotierendem Stein, da du die Pizza nicht selbst drehen musst. Mit kleinem Budget ist der Cozze 13" Gas-Pizzaofen ein guter Einstieg.

Darf ich einen Pizzaofen auf dem Balkon benutzen?

Das hängt von deinem Mietvertrag, der Hausordnung und dem Brennstoff ab. Holz- und Holzkohleöfen sind wegen des Rauchs auf Balkonen meist problematisch. Gasöfen sind häufiger erlaubt, Elektroöfen in der Regel unproblematisch. Details erklären wir im Ratgeber Pizzaofen auf dem Balkon.

Wie lange braucht ein Pizzaofen zum Aufheizen?

Gasöfen sind nach etwa 15 bis 25 Minuten auf Backtemperatur, Holzöfen brauchen meist 20 bis 30 Minuten. Wichtig ist, dass nicht nur die Luft, sondern auch der Stein richtig heiß ist - ein Infrarot-Thermometer hilft dabei.

Wie viel Gas verbraucht ein Pizzaofen?

Das hängt stark von Modell und Leistung ab. Als grobe Faustregel reicht eine 5-kg-Propanflasche bei den meisten Öfen für mehrere Pizzaabende. Gut isolierte Öfen verbrauchen weniger Gas, weil sie die Hitze besser halten.

Kann man im Pizzaofen auch andere Gerichte zubereiten?

Ja. Flammkuchen, Fladenbrot, Focaccia, gegrilltes Gemüse, Steaks in der Gusseisenpfanne oder Fisch gelingen ebenfalls sehr gut. Für Brot sollte die Temperatur deutlich niedriger eingestellt werden.

Lohnt sich ein Pizzaofen für zuhause?

Wenn du mehr als ein paar Mal im Jahr Pizza backst, ja. Kein Küchenbackofen erreicht die 400 bis 500 °C, die für einen knusprigen Boden und einen luftigen Rand nötig sind. Außerdem kannst du im Pizzaofen Brot, Flammkuchen, Gemüse und Steaks zubereiten. Ein günstiger Gasofen wie der Cozze 13" Gas-Pizzaofen ist ein risikoarmer Einstieg.

Pizzaofen mit Gas oder Elektro - was ist besser?

Gas erreicht meist etwas höhere Temperaturen und ist unabhängig von der Steckdose, eignet sich aber nur für draußen. Elektro-Pizzaöfen wie der Ooni Volt 12 funktionieren auch in der Küche und auf Balkonen, auf denen offene Flammen verboten sind. Mehr dazu in unserem Ratgeber Gas, Holz oder Elektro?.

Welche Gasflasche brauche ich für einen Pizzaofen?

Die meisten Outdoor-Gas-Pizzaöfen laufen mit handelsüblichen Propan- oder Butan-Flaschen (z. B. 5 oder 11 kg) und einem Druckminderer mit 50 mbar, wie er in Deutschland üblich ist. Prüfe in der Anleitung deines Modells, welcher Druckminderer vorgeschrieben ist, und ob er bereits im Lieferumfang enthalten ist.

Wie reinige ich einen Pizzaofen?

Den Pizzastein reinigst du am einfachsten durch Hitze: Ofen 15 bis 20 Minuten auf voller Stufe laufen lassen, Reste verkohlen und lassen sich dann mit einer Messingbürste abbürsten. Niemals Seife oder Wasser auf den heißen Stein geben, sonst kann er reißen. Die Außenhülle kannst du im kalten Zustand mit einem feuchten Tuch abwischen.

Pizzaofen mit Drehteller - lohnt sich das?

Für Einsteiger oft ja: Ein rotierender Stein nimmt dir das Drehen der Pizza ab, das bei 500 °C Übung erfordert. Nachteile sind ein höherer Preis und eine Mechanik, die Strom oder Batterien braucht. Alle Details im Ratgeber Pizzaofen mit Drehteller.

So sind wir vorgegangen

Für diesen Ratgeber haben wir die aktuell in Deutschland erhältlichen Outdoor-Pizzaöfen der wichtigsten Hersteller gesichtet und nach Backleistung (Temperatur und Hitzeverteilung), Bedienkomfort, Größe, Verarbeitung und Preis-Leistung eingeordnet.

Wir haben die Produkte nicht selbst im Labor getestet. Unsere Auswahl beruht auf Herstellerangaben, unabhängigen Testberichten und Erfahrungsberichten von Käufern. Die Inhalte werden mit KI-Unterstützung erstellt und regelmäßig aktualisiert. Mehr zu unserer Arbeitsweise