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Pizzateiglinge reifen nebeneinander in einer Holzkiste

Ratgeber · aktualisiert am 26.09.2026 · 2 Min. Lesezeit

Pizzateig für den Pizzaofen: Das Grundrezept für neapolitanische Pizza

Mit diesem einfachen Rezept gelingt dir luftiger, aromatischer Pizzateig für den Outdoor-Pizzaofen - inklusive Tipps zu Mehl, Hydration und Gehzeit.

„Pizza dough at savoy (4459700292)“ von Paul Keller · CC BY 2.0 · zugeschnitten

Der beste Pizzaofen nützt wenig ohne guten Teig. Die gute Nachricht: Neapolitanischer Pizzateig besteht aus nur vier Zutaten. Das Geheimnis liegt in Mehl, Wassermenge und vor allem Zeit.

Zutaten für 4 Pizzen (à ca. 250 g)

Zutat Menge
Pizzamehl Tipo 00 600 g
Wasser (kalt) 390 ml (65 % Hydration)
Salz 18 g
Frische Hefe 1-2 g (oder ca. 0,5 g Trockenhefe)

Zubereitung

  1. Hefe im Wasser auflösen. Das Mehl in eine große Schüssel geben, das Hefewasser nach und nach zugießen und alles grob vermengen.
  2. Salz zugeben und den Teig 10 bis 15 Minuten kneten, bis er glatt und elastisch ist. Alternativ: 5 Minuten kneten, 20 Minuten ruhen lassen, erneut kurz kneten.
  3. Stockgare: Den Teig abgedeckt 2 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.
  4. Portionieren: In vier Stücke à ca. 250 g teilen und zu straffen Kugeln formen.
  5. Kalte Gare: Die Teiglinge in einer abgedeckten Box 24 bis 48 Stunden im Kühlschrank reifen lassen. Das entwickelt Aroma und macht den Teig bekömmlicher.
  6. Akklimatisieren: 2 bis 3 Stunden vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen.

Pizza formen und backen

Drücke den Teig von der Mitte nach außen flach und lass dabei einen Rand von etwa 1,5 cm stehen - niemals mit dem Nudelholz, sonst drückst du die Luft aus dem Rand. Belege die Pizza sparsam: Zu viel Tomatensauce macht den Boden matschig.

Heize den Ofen vor, bis der Stein 400 bis 450 °C erreicht (mit einem Infrarot-Thermometer messen). Schieße die Pizza mit einem leicht bemehlten Schieber ein und drehe sie alle 15 bis 20 Sekunden. Nach 60 bis 90 Sekunden ist sie fertig.

Tipp: Nutze Hartweizengrieß statt Mehl auf dem Pizzaschieber. Er wirkt wie kleine Kugellager, die Pizza rutscht leichter vom Schieber und verbrennt weniger.

Das richtige Mehl

Für Pizza im Hochtemperaturofen eignet sich italienisches Tipo 00 am besten: Es ist sehr fein gemahlen und hat einen hohen Proteingehalt, der für einen elastischen Teig sorgt. Deutsches Weizenmehl Type 550 funktioniert ebenfalls, ergibt aber einen etwas festeren Rand.

Häufige Fehler

  • Teig reißt beim Formen: Er war zu kalt oder zu kurz gegangen. Mehr Zeit bei Raumtemperatur geben.
  • Boden verbrannt, Belag roh: Der Stein ist zu heiß im Verhältnis zur Luft. Flamme kurz vor dem Einschießen herunterdrehen.
  • Pizza klebt am Schieber: Zu nasser Teig oder zu lange auf dem Schieber gelegen. Zügig belegen und direkt einschießen.
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